Glossar

Hier gibt es Wissenswertes rund um die ecom-Messgeräte und technische Grundlagen.

100% Kalibrierung

Dieser Begriff beschreibt den Abgleich elektrochemischer Sensoren in einem Klimaschrank. Die Messergebnisse können durch verschiedene Faktoren – u. a. die Umgebungstemperatur beeinflusst werden (z. B. bei CO, NO und SO2-Sensoren).
Bei 5, 20 und 40°C wird die Messgenauigkeit jedes Sensors im Abgasanalysegerät durch genormte Prüfgase ermittelt und angepasst. Im Ergebnis liefert jeder Sensor in jedem Abgasanalysegerät ein exaktes Messergebnis – unabhängig von der Umgebungstemperatur.
ecom-Abgasanalysegeräte sind zu 100% im Klimaschrank kalibriert und garantieren daher ein exaktes Messergebnis – unabhängig vom Preis und Geräte-Alter. Beim Austausch von Geräten untereinander (in größeren Serviceorganisationen) oder bei der Nutzung eines Leihgerätes ist damit sichergestellt, dass jeweils dasselbe exakte Messergebnis dargestellt wird.

4 Pa-Test

Der 4 Pa-Test stellt sicher, dass bei einem Unterdruck (z. B. durch einen Wäschetrockner oder eine Dunstabzugshaube) keine Gase – wie Kohlenmonoxid (CO) – in einen Wohnraum dringen können. Über den Zeitraum von 5 Minuten werden die Unterdruckgrenzwerte zwischen der Außenluft und dem Wohnraum erfasst und dokumentiert. Dabei dürfen sie bei laufender Feuerstätte und maximaler Absaugleistung den Grenzwert von 4 Pa- (8-Pa-Test bei raumluftunabhängigen Heizungsanlagen) nicht überschreiten. Der 4 Pa-Test kann mit verschiedenen Abgasanalysegeräten oder Druckmessgeräten durchgeführt werden.

Abgasanalyse

Die Qualität einer Veecomennung kann über die Zusammensetzung des Abgases beurteilt werden. Veecomennungsprozesse finden in den unterschiedlichsten Anwendungen statt. An Feuerungsanlagen oder Motoren werden über eine Abgasmessung Konzentrationen von Kohlenmonoxid (CO) und Sauerstoff (O2) ermittelt. Über festgelegte Formeln – in die u. a. auch die Umgebungstemperatur sowie die Abgastemperatur einbezogen werden –  können z. B. der Abgasverlust sowie der Wirkungsgrad einer Heizungsanlage ermittelt werden.
Auch Stickoxide (NO + NO2) können in Abgasen gemessen und die Ergebnisse analysiert werden.
Die Konzentration weiterer Gase kann durch die Abgasmessung ermittelt werden.
Ziele der Abgasanalyse sind in der Regel:

  • Einhaltung gesetzlicher Bestimmungen und Grenzwerte (u. a. nach 1. BImschV oder TA Luft)
  • Steigerung der Effizienz eines Veecomennungsprozesses (mit minimalem Ressourceneinsatz ein gewünschtes Ziel, d. h. eine Temperatur, eine Wärmeleistung, eine Motorleistung etc. erreichen)
  • Kosteneinsparungen, die sich über die Brennstoffeinsparungen erzielen lassen.

Die Abgasmessung erfolgt durch die Verwendung eines Abgasanalysegerätes.

Abgasanalysegeräte

Mit Abgasanalysegeräten kann man die Abgasmessung bzw. die Abgasanalyse an Gasanlagen, Ölanlagen oder Festbrennstoff-Anlagen sowie in weiteren Anwendungen durchführen. Zusätzlich können Temperaturen erfasst werden. Differenzdruck-Messungen können genauso mit einem Abgasanalysegerät durchgeführt werden wie eine integrierte Rußzahl-Messung (Rußmessung).
Abgasanalysegeräte verfügen über verschiedene Sensoren zur Messung/Analyse unterschiedlicher Gase.

Abgasmessung

Eine Abgasmessung bezieht sich in der Regel grundsätzlich auf die Gase Kohlenmonoxid (CO) sowie Sauerstoff (O2)
Auch andere Gase – wie Kohlendioxid (CO2), Stickoxide (NO + NO2),  Schwefeldioxid (SO2), Methan (CH4), Propan (C3H8), Kohlenwasserstoffe (CxHy) insgesamt,  Wasserstoff (H2), Schwefelwasserstoff (H2S), Ammoniak (NH3), Chlorwasserstoff (HCl) können mit ihren Konzentrationen gemessen werden.
Die Messbereiche bzw. die Genauigkeiten hängen von den Eigenschaften des jeweiligen Gases, der Spezifikation des Abgasanalysegerätes sowie den verwendeten Sensoren ab.
Eine Abgasmessung erfolgt durch die Proben-Entnahme aus einem Abgasstrom. Das warme Abgas wird über eine temperaturbeständige Sonde über einen Sondenschlauch und eine Gasaufbereitung in das Abgasanalysegerät geführt.

Abgasverlust

Der Abgasverlust ist der berechnete Energieanteil in %, der ungenutzt bei der Veecomennung entweicht.  Dieser wird anhand von Messdaten über eine festgelegte Formel berechnet. Grundsätzlich gilt nach dieser Formel, dass sich z. B. niedrige Abgastemperaturen oder eine hohe CO2-Konzentration positiv auf den Abgasverlust auswirken. Gemäß der  1. BImSchV sind die folgenden Grenzwerte einzuhalten:  ≥4 – 25 kW = max. 11%, > 25 – 50 kW = max. 10%, > 50 kW = max. 9%. Je geringer der Abgasverlust einer Heizungsanlage ist, desto höher ist ihr Wirkungsgrad (100% ./. 5% Abgasverlust = 95% Wirkungsgrad).
Die Berechnung des Abgasverlustes stand 1985 am Anfang der Erfolgsstory von ecom-Abgasanalysegeräten.

Ammoniak (NH3)

Ammoniak (NH3)  ist ein toxisches Gas, das mit Hilfe von elektrochemischen Sensoren im Abgas aufgrund seiner hohen Wasserlöslichkeit nur in einem sehr kurzen Zeitraum mit Abweichungen angezeigt wird. Mit diesem Verfahren lässt sich lediglich eine Indikation dieses Gases ableiten (dafür ist es verhältnismäßig kostengünstig). Zur Analyse dieses Gases ist unbedingt eine intensive technische Beratung über die Möglichkeiten und den Umfang bei einer Abgasanalyse notwendig.

Anlagendruck

siehe Gasbetriebsdruck

Apps für die Abgasanalyse

Für Abgasanalysegeräte gibt es verschiedene Apps – neben dem Heizkosten-Check (einer App mit der man Einsparungen über den verbesserten Wirkungsgrad berechnen kann), ist vor allem die Fernanzeige eine spannende Ergänzung zum Abgasanalysegerät: Per W-LAN werden Messgeräte an ein Smartphone (Android sowie Apple-iOS) übertragen und können dort angezeigt sowie weiterverarbeitet werden.

Belastungsprüfung

Die Belastungsprüfung ist ein Bestandteil der TRGI Messungen.
Die Belastungsprüfung findet in der Rohbauphase statt. Gasleitungen werden vor dem Verputzen bzw. Abdecken im Hinblick auf die Festigkeit des eingesetzten Materials sowie die Haltbarkeit der Verbindungen überprüft. Mit 1000 hPa Prüfdruck werden die neu verlegten Leitungen – ohne Armaturen und Gasgeräte – untersucht. Dabei wird Luft oder ein inertes Gas als Prüfmedium verwendet. Innerhalb von 10 Minuten darf der Druck nicht abfallen. Das Messgerät muss über eine Auflösung von mindestens 0,1 bar verfügen.
Eine Übersicht aller ecom-Druckmessgeräte zeigt, welches Gerät für welchen Einsatzzweck geeignet ist.

BImSchV

BImSchV steht als Abkürzung für die Bundesimmissionsschutzverordnungen (auf der Grundlage des Bundesimmissionsschutzgesetztes – BImSchG). Die 1. BImSchV beschreibt die wiederkehrenden Prüfungen und Anforderungen an Kleinfeuerungsanlagen (Gasanlagen, Ölanlagen und Festbrennstoff-Anlagen). Beim Abgasverlust sind verschiedene Grenzwerte einzuhalten).

Bluetooth

Die kabellose Datenübertragung per Bluetooth ist ein einfaches Verfahren zur Fernbedienung bzw. Verbindung von ecom-Abgasanalysegeräten mit einem PC. Die Geräte müssen jeweils gekoppelt werden. Die Reichweite ist nicht so hoch wie bei der W-LAN-Übertragung bzw. der Funk-Fernbedienung von ecom-Abgasanalysegeräten.

Bundesimmissionschutzverordnungen

siehe BImschV

Chemische Lumineszenz (CLD)

Ein Molekül kann durch Energieabsorption vom elektronischen Grundzustand in einen elektronisch angeregten Zustand übergehen. Die aufgenommene Energie kann beim Übergang in einen energetisch tiefer gelegenen Zustand zum  einen in Form von Wärme (strahlungslose Deaktivierung) und zum anderen durch Emission von Licht (Lumineszenz) wieder abgegeben werden.

Unter Chemilumineszenz versteht man Licht, das nach Anregung einer chemischen Reaktion emittiert wird. Dieser Umstand wird in der Analytik von Stickstoffgasen genutzt. Stickstoffmonoxid reagiert mit Ozon zu angeregtem Stickstoffdioxid. Das anschließend emittierte Licht wird über einen Fotomultiplier verstärkt und gemessen.

Um Stickstoffdioxid analysieren zu können, muss es mit einem Katalysator zu Stickstoffmonoxid reduziert werden. Erst dann kann es, wie oben beschrieben, erfasst werden. Sollen alle Stickoxide in einem Probegasstrom gemessen werden, muss zuerst der Gehalt an Stickstoffmonoxid gemessen werden. Bei dieser Messung wird ohne Katalysator gearbeitet. Anschließend wird der Gasstrom über den Katalysator geleitet und somit das Stickstoffdioxid zu NO reduziert und die Summe aus NO und NO2 (NOx) ermittelt.

Da insbesondere bei Veecomennungen Stickoxide entstehen, findet dieses Analyseverfahren Anwendung in der Abgasmesstechnik von Kraftwerken, in der Automobilindustrie sowie in der Umwelttechnik.
Die Chemische Lumineszenz wird als Messverfahren im ecom-J2KNpro TECH verwendet.

Chlorwasserstoff (HCl)

Chlorwasserstoff (HCl) ist ein toxisches Gas, das mit Hilfe von elktrochemischen Sensoren im Abgas aufgrund seiner hohen Wasserlöslichkeit nur in einem sehr kurzen Zeitraum mit Abweichungen angezeigt wird. Mit diesem Verfahren lässt sich lediglich eine Indikation dieses Gases ableiten (dafür ist es verhältnismäßig kostengünstig).
Im Wasser gelöst, bildet es Salzsäure. Zur Analyse dieses Gases ist unbedingt eine intensive technische Beratung über die Möglichkeiten und den Umfang bei einer Abgasanalyse notwendig.

Dichtheitsprüfung (TRWI)

An Wasserleitungen werden gemäß der Technischen Regeln für Wasserinstallationen (TRWI) die folgenden Dichtheitsprüfungen durchgeführt:

  • die  Dichtheitsprüfung von Pressverbindungen (6 bar)
  • die Dichtheitsprüfung nach DIN EN 806-4  – mit Trinkwasser bzw. Druckluft – (11 bar)

Eine Übersicht aller ecom-Druckmessgeräte zeigt, welches Gerät für welchen Einsatzzweck geeignet ist.

Dichtheitsprüfung (TRF)

Unmittelbar vor der Inbetriebnahme und nach der Druckprüfung sind alle Rohrleitungen bis zu den Einstellgliedern der Geräte mit einem Überdruck von 150 mbar (nach TRF – Technische Regeln Flüssiggas) mit Luft auf Dichtheit zu prüfen.
Eine Übersicht aller ecom-Druckmessgeräte zeigt, welches Gerät für welchen Einsatzzweck geeignet ist.

Dichtheitsprüfung (TRGI)

Die Belastungsprüfung ist ein Bestandteil der TRGI Messungen.Mit der Dichtheitsprüfung wird festgestellt, inwiefern die Dichtheit der Leitungen mit Armaturen und ohne Gasgeräte gegeben ist. Bei 150 hPa Prüfdruck und mindestens 10 Minuten Prüfdauer (in Abhängigkeit vom Anlagenvolumen) sollte der Druck konstant sein. Auch hier muss das Messgerät über eine Auflösung von mindestens 0,1 hPa verfügen.

Dichtheitsprüfung (Heizungsanlagen)

gemäß DIN 18380 müssen Heizungsanlagen mit 2,5 oder 3 bar – gemäß Ansprechdruck des Sicherheitsventils vor der Inbetriebnahme auf ihre Dichtheit überprüft werden
Eine Übersicht aller ecom-Druckmessgeräte zeigt, welches Gerät für welchen Einsatzzweck geeignet ist.

Dichtheitsprüfung (Abwasseranlagen)

Nach § 61 Wasserhaushaltsgesetz (WHG) des Bundes ist derjenige, der eine private Abwasserleitung betreibt, verpflichtet, ihren Zustand und ihre Funktionsfähigkeit zu überwachen. Die hohen Anforderungen einiger Bundesländer sind mit dieser bundesweiten Regelung insofern entschärft worden, dass i. d. R. für den normalen Betrieb eine Kamerafahrt bei auffallenden Undichtigkeiten ausreichend ist. Beim Neubau der Abwasseranlage oder wesentlichen Veränderungen der bestehenden Entwässerungsanlage ist gemäß DIN EN 1610 nach Fertigstellung der Leitungen durch den anerkannten Sachverständigen eine Prüfung mit Wasser- oder Luftdruck erforderlich.
Eine Übersicht aller ecom-Druckmessgeräte zeigt, welches Gerät für welchen Einsatzzweck geeignet ist.

Dichtheitsprüfung (Gasarmatur)

Die Dichtheit der Gasarmatur kann mit einem Druck von  ± 100 bis 150 mbar über einen Zeitraum von fünf Minuten hinreichend bestimmt werden. Abhängig vom Volumen und einer Druckabweichung (z. B. minus 1 mbar)  in diesem Zeitraum wird festgestellt, ob/inwiefern die Gasarmatur dicht ist. Bei Temperaturabfall sinkt der Druck automatisch; daher sind durch den Anwender konstante Bedingungen bezogen auf die Umgebungstemperatur festzustellen.
Das  ecom-DP-Profi-Set ist für die Dichtheitsprüfung an Gasarmaturen sowie weitere Druckmessung an Gasbrennern/Gasheizungen konzipiert.

Datenübertragung

Zur Datenübertragung von ecom-Abgasanalysegeräten können sowohl Verbindungskabel zum PC als auch Bluetooth oder W-LAN für die kabellose Übertragung auf PC bzw. Smartphone (siehe Apps) verwendet werden.

CO2-Messung/Berechnung

Kohlendioxid (CO2) wird über den Sauerstoff O2-Messwert im Abgas berechnet – Elektrochemisches Messverfahren (EC). CO2 kann auch direkt gemessen werden – Infrarot-Messverfahren (NDIR).

CO (Kohlenmonoxid)

siehe Kohlenmonoxid (CO) .

CLD

CLD ist die Abkürzung für die Chemische Lumineszenz (CLD)

Differenzdruck-Messung

siehe Druckmessung.

Druckmessung

Es gibt einige Druckmessungen sowie Druckprüfungen, die unter verschiedene gesetzliche Regelungen fallen oder für die Einstellung von Heizungsanlagen relevant sind. In der Regel erfolgen Druckprüfungen durch die Messung eines Differenz-Drucks.
Folgende Messungen werden u. a. im Zuge der Abgasanalyse/Abgasweg-Kontrolle durchgeführt:

  • der Kaminzug in der Regel durch ein Abgasanalysegerät im Rahmen von Messungen nach der 1. BImSchV
  • 4 Pa-Test: Um sicherzustellen, dass kein CO über Unterdruck in Wohnräume eindringt.

 

Bezogen auf den Betrieb von Gas-Heizungsanlagen und Gasbrennern sind vor allem die folgenden Differenzdruck-Messungen relevant:

  • Geräte-Anschlussdruck (Fließdruck)
  • Düsendruck (Fließdruck)
  • Gasbetriebsdruck (Anlagendruck)
  • Ruhedruck

 

Die Gasarmatur kann zusätzlich mit Hilfe einer Dichtheitsprüfung (Gasarmatur) überprüft werden.

Gasleitungsprüfungen werden gemäß TRGI (Technische Regeln zur Gasinstallation) durchgeführt. Diese beinhalten:

  • die Leckratenbestimmung im Zuge einer Gebrauchsfähigkeitsprüfung (TRGI)
  • die Dichtheitsprüfung (TRGI)
  • die Belastungsprüfung (TRGI)

 

Flüssiggas-Leitungs-Prüfungen erfolgen gemäß TRF (Technische Regeln Flüssiggas)

  • die Dichtheitsprüfung (TRF)
  • die Festigkeitsprüfung (TRF)
  • die G607 zur Prüfung von Flüssiggasanlagen- u. a. an Wohnmobilen nach DIN EN 1949
  • die G608 zur Prüfung von Flüssiggasanlagen auf Booten

 

Wasserleitungs-Prüfungen erfolgen gemäß TRWI; dazu gehören u. a.

  • die Dichtheitsprüfung von Pressverbindungen (6 bar)
  • die Dichtheitsprüfung nach DIN EN 806-4  – Trinkwasser bzw. Druckluft – (11 bar)

 

Dichtheitsprüfung an Heizungsanlagen

Dichtheitsprüfung von Abwasseranlagen

Druckmessung an Motoren

ecom-Druckmessgeräte decken diese Prüfungen ab und sind – sofern relevant – von der DVGW geprüft und zugelassen. Eine Übersicht aller ecom-Druckmessgeräte zeigt, welches Gerät für welchen Einsatzzweck geeignet ist.

Druckmessung an Gasbrennern/Gasheizungen

An Gasbrennern/Gasheizungen werden die folgenden Druckmessungen durchgeführt:

  • Geräte-Anschlussdruck (Fließdruck)
  • Düsendruck (Fließdruck)
  • Gasbetriebsdruck (Anlagendruck)
  • Ruhedruck

 

Die Gasarmatur kann zusätzlich mit Hilfe einer Dichtheitsprüfung (Gasarmatur) überprüft werden.
Das  ecom-DP-Profi-Set ist für diese Anwendungen konzipiert worden.

Druckprüfung

siehe Druckmessung

Druckmessung an Motoren

An Motoren werden verschiedene Druckmessungen durchgeführt.
Die angegebenen Druckbereiche können – je nach Hersteller/Bauart ggf. – variieren:

  • Gasdruck Kontrolle (±80 hPa bis 8 bar)
  • Differenzdruck am Ladeluftkühler (±20 bis 700 hPa)
  • Abgasüberdruck (±5 bis 120 hPa)
  • Differenzdruck am BlowByfilter (5 bis 50 hPa)
  • Kurbelgehäusedruck (-5 bis 100 HPa)

 

Gasleitungs-Prüfungen sind für den Betrieb von Gasmotoren ebenfalls relevant.
Diese und weitere Messungen können mit einem ecom-DP Engine durchgeführt werden.

Düsendruck (Fließdruck)

Der Düsendruck ist der Fließdruck unmittelbar vor der Düse bei Brennern mit Luftvormischung“ (TRGI 2008). Am Prüfstutzen vor der Düse werden daher die Werte für den Min.- und Maximalen Düsendruck gemessen. Die relevanten Werte können aus den Daten des Herstellers entnommen werden.

Eine Übersicht aller ecom-Druckmessgeräte zeigt, welches Gerät für welchen Einsatzzweck geeignet ist.

Elektrochemische Sensoren

siehe Elektrochemisches Messverfahren (EC).

Elektrochemisches Messverfahren (EC)

Das Grundprinzip eines elektrochemischen Sensors besteht aus mindestens zwei Elektroden (Mess- und Gegen-Elektrode), die auf zweierlei Weise miteinander Kontakt haben: Einerseits über ein  elektrisch leitendes Medium (Elektrolyt, d.h. Flüssigkeit als Ionenleiter), andererseits über einen äußeren elektrischen Stromkreis (Elektronenleiter). Die Elektroden sind aus speziellem Material und wirken katalytisch, so dass bestimmte chemische Reaktionen an der so genannten 3-Phasen-Grenze, wo Gas, Katalysator und Elektrolyt vorhanden sind, stattfinden. Ein Zwei-Elektroden-Sensor (Mess- und Gegen-Elektrode) hat allerdings viele Nachteile. Treten zum Beispiel höhere Gaskonzentrationen auf, führt das zu höheren Strömen im Sensor und zu einem Spannungsabfall. Der Spannungsabfall wiederum verändert die voreingestellte Sensorspannung. Das wiederum kann dazu führen, dass unbrauchbare Messsignale geliefert werden  oder im schlimmsten Fall die chemische Reaktion im Sensor während des Messbetriebes zum Erliegen kommt. Deshalb enthalten die Sensoren eine dritte Elektrode, die sogenannte Referenzelektrode, die nicht stromdurchflossen ist und deren Potenzial daher konstant bleibt. Durch sie wird die Sensorspannung an der Messelektrode kontinuierlich gemessen und kann durch die Regelverstärkung des Sensor korrigiert werden. Dieses führt zu einer wesentlich besseren Messqualität (z.B. in Hinblick auf Linearitätsverhalten und Selektivität) und zu einer längeren Lebensdauer.
Für Heizungs-Anwendungen reichen in der Regel elektrochemische Sensoren aus.
Folgende Gaskomponenten können mit ecom-Abgasanalysegeräten elektrochemisch gemessen werden: Sauerstoff (O2) – aus dessen Konzentration der CO2-Gehalt berechnet wird, Kohlenmonoxid (CO), Stickstoffmonoxid (NO), Stickstoffdioxid (NO2), Schwefeldioxid (SO2),  Wasserstoff (H2) sowie Schwefelwasserstoff (H2S). Aufgrund der sehr hohen Wasserlöslichkeit können Chorwasserstoff (HCl) sowie Ammoniak (NH3) nur in einem sehr engen Umfang elektrochemisch gemessen werden.

Einheiten

Abgasanalysegeräte sind auf ppm (parts per million) für BImSchV relevante Messungen voreingestellt. Weitere Einheiten (mg/m³, mg/kWh, mg/MJ) können am Messgerät frei eingestellt werden. Auch die Reihenfolge der angezeigten Messwerte lässt sich frei konfigurieren, so dass – je nach Messaufgabe (z. B. an Gasmotoren) – die Messwerte beginnend mit NOx in mg/m³ aufgeführt werden können.

Fernbedienung/Fernanzeige

Die Fernbedienung von ecom-Abgasanalysegeräten kann auf unterschiedlichen Wegen realisiert werden:

  • die ecom-R-Fernanzeige kann per Bluetooth mit verschiedenen Abgasanalysegeräten gekoppelt werden.
  • mit der passenden App können Smartphones per W-LAN zu Fernbedienungen werden.
  • genauso können PCs –auch über lokale Netzwerke per W-LAN mit ecom-Abgasanalysegeräten verbunden werden.
  • mit einer Funk-Fernbedienung kann die reichweitenstärkste und stabilste Verbindung mit einem Abgasanalysegerät realisiert werden.

Festbrennstoff-Messungen

Für Abgasmessungen an Festbrennstoff-Anlagen bietet sich zur Vorfilterung der Einsatz einer Gas-Waschflasche (in Verbindung mit einem Peltier-Kühler), alternativ die Filterplatte (für ecom J2KNpro oder EN2-Geräte) oder der Abgas-Filterkoffer an. So wird das Abgasanalysegerät vor potenziell schädlichen Bestandteilen im Abgas nachhaltig geschützt. Weitere Möglichkeiten sind der Einsatz eines Sinter-Filters auf der Sondenspitze sowie die Verwendung eines beheizten Systems. Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite.

Feinstaubmessung

siehe Staubmessung

Festigkeitsprüfung (TRF)

Nach den TRF – Technische Regeln Flüssiggas – muss der Druck bei der Festigkeitsprüfung das 1,1-fache des maximalen Betriebsdrucks – mindestens jedoch 1 bar betragen.
Eine Übersicht aller ecom-Druckmessgeräte zeigt, welches Gerät für welchen Einsatzzweck geeignet ist.

Fließdruck

Unter Fließdruck versteht man den Gasdruck des strömenden/fließenden Gases, wenn einzelne oder alle angeschlossenen Geräte in Betrieb sind (z. B. den Gasbetriebsdruck oder den Düsendruck). Unter Ruhedruck versteht man im Gegensatz dazu den Druck des nicht strömenden (ruhenden) Gases. Die angeschlossenen Gasgeräte sind nicht in Betrieb.

Flüssiggas-Leitungs-Prüfungen

Zu den Flüssiggas-Leitungs-Prüfungen gemäß TRF gehören unter anderem

  • die Dichtheitsprüfung (TRF)
  • die Festigkeitsprüfung (TRF)
  • die G607 zur Prüfung von Flüssiggasanalagen- u. a. an Wohnmobilen nach DIN EN 1949
  • die G608 zur Prüfung von Flüssiggasanalagen auf Booten

 

Eine Übersicht aller ecom-Druckmessgeräte zeigt, welches Gerät für welchen Einsatzzweck geeignet ist.

Gasanlagen-Abgas-Messungen (gemäß 1. BImSchV)

Für die Überprüfung der Heizungsanlagen gemäß der 1. BImSchV sind die Messung des Abgasverlustes sowie des Kaminzuges (Differenzdruck-Messung) vorgeschrieben.

Gasbetriebsdruck (Anlagendruck)

Für den Betrieb von Gasheizungsanlagen, Gasbrennern sowie Gasgeräten allgemein ist ein bestimmter Gasdruck notwendig, der durch den Gasversorger bereitgestellt wird.
Eine Übersicht aller ecom-Druckmessgeräte zeigt, welches Gerät für welchen Einsatzzweck geeignet ist.

Gase

Im Rahmen der Abgasmessung können verschiedene Gase in der Abgas-Zusammensetzung bestimmt und die jeweilige Konzentration analysiert werden.

Gasleitungs-Prüfungen

Gasleitungen sind in Deutschland gemäß den Regeln der TRGI – je nach Anlagen und Betriebszustand – zu prüfen (vgl. TRGI-Prüfungen).
Eine Übersicht aller ecom-Druckmessgeräte zeigt, welches Gerät für welchen Einsatzzweck geeignet ist.

Gebrauchsfähigkeits-Prüfung

Die Gebrauchsfähigkeitsprüfung ist ein Bestandteil der TRGI Messungen.
Die Gebrauchsfähigkeitsprüfung wird im normalen Betrieb durchgeführt. Alle 12 Jahre ist diese Prüfung an Heizungsanlagen gem. TRGI vorgeschrieben.  Der Gasverlust an einer Heizungsanlage kann mit Hilfe eines Messgerätes in Litern pro Stunde festgestellt werden. Bei einer „Leckrate“ (=Verlust) von weniger als einem Liter ist die Gebrauchsfähigkeit gegeben. Zwischen einem und fünf Litern muss die Anlage innerhalb der kommenden vier Wochen instandgesetzt werden. Bei einem Verlust von mehr als fünf Litern, wird die Anlage bis zur erfolgreichen Instandsetzung stillgelegt. Neben der Leckratenbestimmung wird auch der Gesamtzustand der Gasleitungen im Rahmen der Gebrauchsfähigkeitsprüfung bestimmt.
Eine Übersicht aller ecom-Druckmessgeräte zeigt, welches Gerät für welchen Einsatzzweck geeignet ist.

Geräte-Anschlussdruck (Fließdruck)

„Der Geräte-Anschlussdruck ist der Fließdruck am Gasanschluss eines Gasgerätes (Nennwert = 20 mbar)“ (TRGI 2008). Der Wert an der zuführenden Leitung wird über eine Differenzdruckmessung kontrolliert und die Anlage gemäß der Herstellerangaben optimal eingestellt. Die Messung erfolgt unter Vollast am Mess-Stutzen vor der Gasarmatur.
Eine Übersicht aller ecom-Druckmessgeräte zeigt, welches Gerät für welchen Einsatzzweck geeignet ist.

Heizungsanlagen (Einstellung/Überprüfung)

Heizungsanlagen (Gas-, Öl oder Festbrennstoff-Anlagen) sind gemäß der 1. BImSchV  sowie der KÜO in wiederkehrenden Abständen durch den bevollmächtigten Schornsteinfegermeister zu überprüfen.
Im Zuge einer Wartung der Heizungsanlage stellt ein SHK-Fachhandwerker (Heizungsbauer) die Heizungsanlage optimal ein, so dass die Grenzwerte eingehalten, ein möglichst hoher Wirkungsgrad erzielt und damit Kosten gespart werden.

Heizungs-Check

Beim Heizungs-Check wird die Gesamt-Effizienz einer Heizungsanlage (nach DIN EN 15378) beurteilt. Neben dem Abgasverlust können vom Messgerät mit der entsprechenden Option auch die Wärmeverluste über die Kesseloberfläche sowie das Abgassystem erfasst und für den Heizungs-Check berechnet werden. Über insgesamt 10 Beurteilungskriterien, die neben der Wärmeerzeugung auch Wärmeverteilung und Wärmeübergabe umfassen, können der Anlagenzustand sowie Verbesserungspotenziale schnell und unkompliziert aufgezeigt werden.

Infrarot-Messverfahren (NDIR)

Ein nicht dispersiver Infrarotsensor wird in der Gasanalytik zur Gaskonzentration eingesetzt. Besonders geeignet sind NDIR-Analysatoren zur Bestimmung der Konzentration von Kohlen-monoxid, Kohlendioxid oder Kohlenwasserstoffen in einem Gas.  Bestandteile dieses Verfahrens sind eine Quelle für Infrarotstrahlung, eine durchstrahlte Röhre (Küvette) mit dem zu analysierenden Gas, ein Wellenlängenfilter und ein Infrarot-Detektor. Das zu analysierende Gas wird in die Probenkammer gepumpt. Damit der Sensor nicht auf alle Wellenlängen anspricht, wird ein für das jeweilige Gas passender Bandpassfilter vorgeschaltet. Das Licht der Infrarot-Quelle durchstrahlt dabei das Gas in der Probenkammer, den Filter und trifft dann auf den IR-Sensor. Idealerweise sollte nur das Gas Licht dieser Wellenlänge und kein anderes Gas absorbiert werden, das im Gasgemisch enthalten ist. Es können sich aber auch Absorptionsbereiche überlagern, wodurch eine Querempfindlichkeit entsteht. Diese muss entweder kompensiert werden, um die Messergebnisse nicht zu verfälschen, oder durch eine geschickte Wahl der Frequenzbänder vermieden werden. Mit NDIR Sensoren können über 100 verschiedene Gase vom ppm- bis zum Prozentbereich detektiert werden. Sie gelten in vielen Anwendungsfeldern als Standardmethode, da das Messverfahren berührungs- und verschleißfrei ist.
Messungen mit dem Infrarot-Messverfahren (NDIR) können für verschiedene Gase CO, CO2, SO2, CxHy (kalibriert auf Methan oder Propan-Basis) sowie für SO2 mit dem ecom-J2KNpro Industry bzw. dem ecom-J2KNpro TECH durchgeführt werden.

Intervalle für Prüfungen gemäß 1. BImSchV

Liegt die Inbetriebnahme/Modernisierung einer Heizungsanlage 12 Jahre oder länger zurück, muss die 1. BImSchV-Überprüfung alle zwei Jahre durchgeführt werden. Ist es weniger als 12 Jahre her, dass die Anlage erbaut/modernisiert wurde, findet eine Prüfung alle drei Jahre statt. Sofern sich der Veecomennungsprozess selbst kalibriert und kontinuierlich regelt, reicht alle 5 Jahre eine Überprüfung aus. Die genauen Intervalle legt der bevollmächtigte Bezirksschornsteinfeger anlagenbezogen im Feuerstätten-Bescheid fest.

Kaminzug (1- BImSchV)

Mit dem Abgasanalysegerät wird der Differenzdruck zwischen der  Umgebungsluft sowie dem Abgas gemessen. Diese Messung ist gemäß 1. BImSchV vorgeschrieben. Je höher der Wert ist (normaler Weise sollte dieser unter 20 Pa liegen) liegt, desto schlechter ist die Veecomennung der Heizungsanlage.

Katalytisches Messverfahren

Mit Hilfe eines so genannten Pellistors können in ecom-Abgasanalysegeräten Kohlenwasserstoffe (CxHy) katalytisch gemessen werden. Unter Erhitzung verändert sich die Leitfähigkeit unveecomannter Kohlenwasserstoffe im Abgas. Durch die Ermittlung der Leitfähigkeit können Rückschlüsse auf die Konzentration von Kohlenwasserstoffen gezogen werden.

Klimaschrank-Abgleich

Die Messergebnisse können durch verschiedene Faktoren – u. a. die Umgebungstemperatur beeinflusst werden (z. B. bei CO, NO und SO2-Sensoren).
Bei  5, 20 und 40°C wird die Messgenauigkeit jedes Sensors im Abgasanalysegerät durch genormte Prüfgase ermittelt und angepasst. Im Ergebnis liefert jeder Sensor in jedem Abgasanalysegerät ein exaktes Messergebnis – unabhängig von der Umgebungstemperatur. Siehe auch 100% Kalibrierung.

Kohlenmonoxid (CO)

Kohlenmonoxid (CO) wird mit einem elektrochemischen Sensor gemessen. Um sicherzustellen, dass der CO-Sensor nicht durch erhöhte Konzentrationen vergiftet wird, schaltet sich dieser bei Überschreiten einer voreingestellten Konzentration (z. B. 2.500 ppm) automatisch ab. Anschließend wird der CO-Sensor mit Frischluft freigespült.  Mit dem Messgerät kann die Messung normal weitergeführt/abgeschlossen werden; lediglich der CO-Wert wird nicht mehr angezeigt, während der Sensor sich „erholt“.
Bei der CO-Messung im Rahmen der Kehr und Überprüfungsordnung (KÜO) an Gasanlagen bzw. der 1. BImSchV an Ölanlagen wird die CO-Konzentration an raumluftabhängigen Heizungsanlagen gemessen. Da der CO-Gehalt durch Frischluft im Abgassystem verdünnt wird, rechnet das Abgasanalysegerät diesen automatisch in den unverdünnten CO-Wert um. Es handelt sich um eine Messung zur Gewährleistung der Anlagensicherheit.

Kohlenwasserstoffe (CxHy)

Kohlenwasserstoffe sind Verbindungen, die nur aus Kohlenstoff oder Wasserstoff bestehen. Dazu gehören u. a. Methan und Propan. Kohlenwasserstoffe sind in fossilen Brennstoffen enthalten. Gemäß Definition der Weltgesundheitsorganisation (WHO) machen Kohlenwasserstoffe den Hauptteil der flüchtigen organischen Verbindungen (VOC) aus. Weiter fördert vor allem Methan den Treibhauseffekt. Die Konzentration von Kohlenwasserstoffen können mit Abgasanalysegeräten durch das Katalytische Messeverfahren sowie das Infrarot-Messverfahren (NDIR) ermittelt werden.

KÜO (=Kehr und Überprüfungsordnung)

In der KÜO sind die Kehr- oder überprüfungspflichtigen Anlagen sowie die wiederkehrenden Kehr- und Überprüfungsarbeiten festgelegt worden. Die CO-Messung an Gasanalagen ist hier unter anderem als Sicherheitsprüfung festgelegt worden.

Luftüberschusszahl

Für eine vollkommene Veecomennung ist es notwendig, mehr Luft als theoretisch benötigt einer Anlage zuzuführen. Das Verhältnis des Luftüberschusses zur theoretisch benötigten Veecomennungsluft wird durch die Luftüberschusszahl „λ“ (Lambda) ausgedrückt. Ein Wert < 1 drückt einen Luftmangel aus; über 1 besteht ein Luftüberschuss.

Lambda

siehe Luftüberschusszahl

Leckraten-Bestimmung

siehe Gebrauchsfähigkeits-Prüfung

Longlife-Sensoren

Die Lebensdauer von Longlife-Sensoren beträgt – je nach Beanspruchung – mindestens 5-6 Jahre. Ab dem vierten Jahr bietet sich – je nach Beanspruchung – die vorbeugende Instandhaltung an. Es handelt sich hierbei um Elektrochemische Sensoren.

Methan (CH4)

siehe Kohlenwasserstoffe (CxHy)

Messverfahren

Bei der „trockenen“ Messung von Abgasen gibt es unterschiedliche Möglichkeiten. Für die Auswahl des jeweils optimalen Verfahrens sind neben wirtschaftlichen Aspekten vor allem die Spezifikation des jeweiligen Gases sowie die Anforderungen an die Auflösung und Genauigkeit der Messung von Relevanz:

  • Elektrochemisches Messverfahren (EC)
  • Infrarot-Messung (NDIR)
  • Chemische Lumineszenz (CLD)
  • Photoakustische Spektroskopie

Motoren

Bei der Abgasmessung von Motoren gibt es einige Besonderheiten. Der NOx-Wert kann nicht – wie bei Feuerungsanlagen – hinreichend genau über den NO-Wert berechnet werden und die Abgastemperaturen sind verhältnismäßig hoch. Hinzu kommt, dass die Messwerte und Einheiten verändert dargestellt werden sollten und für die Proben-Entnahme entsprechende Spezialkonusse und Hitzeschutzschilder verwendet werden sollten.

NDIR

Diese Abkürzung steht für einen Nicht Dispersiven Infrarot Sensor, der für die Messung verschiedener Abgase verwendet werden kann.  Weitere Informationen zur Infrarot-Messung.

NOx-Berechnung

Bei Feuerungsanlagen kann der NOx-Wert über die NO-Messung näherungsweise berechnet werden. Bei vielen Anwendungen ist es hingegen unumgänglich, den NOx-Wert über eine Messung der  effektiv gemessenen NO bzw. NO2-Werte im Abgas genau zu berechnen. Die folgenden Erfolgsfaktoren sind für die NOx-Ermittlung relevant: Schneller Transport im Proben-Entnahmesystem (mit geringem Durchmesser bei höchster Pumpenleistung), Vermeidung von Kondensatbildung  (u. a. durch PTFE-Sondenschlauch und den Messgaskühler), die zusätzliche Trocknung des Gases durch den Messgaskühler sowie die 100%-Kalibrierung im Rahmen des ecom-Klimaschrankabgleiches.

NOx-Messung

Bei vielen Anwendungen ist es hingegen unumgänglich, den NOx-Wert über eine Messung der  effektiv gemessenen NO bzw. NO2-Werte im Abgas genau zu berechnen. Die folgenden Erfolgsfaktoren sind für die NOx-Ermittlung relevant: Schneller Transport im Proben-Entnahmesystem (mit geringem Durchmesser bei höchster Pumpenleistung), Vermeidung von Kondensatbildung  (u. a. durch PTFE-Sondenschlauch und den Messgaskühler) und  die zusätzliche Trocknung des Gases durch den Messgaskühler.
Mit ecom-Abgasanalyse-Geräten lassen sich NOx-Messungen mit den folgenden Messverfahren in unterschiedlichen Genauigkeiten durchführen:

  • Elektrochemische Messung (NO und NO2-Gassensor)
  • Chemische Lumineszenz (CLD) für die NO-Messung in Verbindung mit einem NO2-Gassensor (elektrochemische Messung)
  • Chemische Lumineszenz (CLD) in Verbindung mit einem Converter, der NO2 zu NO umwandelt und damit die Stickoxide (NOx) komplett messbar macht.
  • Chemische Lumineszenz (CLD) für die NO-Messung in Verbindung mit Photoakustischer Spektroskopie (PAS) für die NO2-Messung

O2 (Sauerstoff)

siehe Sauerstoff (O2)

Ölanlagen-Messung (gemäß 1. BImSchV)

Bei Ölanlagen werden im Rahmen der Abgasverlustmessung auch die Rußzahl ermittelt (so genannte Rußzahl-Messung)  sowie die Ölderivate (schädliche Bestandteile über gelbliche Verfärbung des Filters) bestimmt. Eine CO-Messung ist gemäß der 1. BImSchV ebenfalls vorgeschrieben (um die Veecomennungsqualität besser beurteilen zu können). Der Grenzwert liegt bei 1.300 mg/kWh.  Auch hier muss der Kaminzug (Differenzdruck-Messung) bestimmt werden.

Qualität

Dieser Begriff steht für „Made in Germany“, umfassende Sicherheitsausstattung bei Messgeräten (Longlife-Sensoren, CO-Abschaltung, …), Robustheit (durch Aluminiumgehäuse und Aluminium-Rahmenkoffer) sowie ein umfangreiches, kostenloses Servicepaket (angefangen von Leasingangeboten über Full-Service-Optionen bis hin zu kostenlosen Leihgeräten und der Bereitstellung von PC-Software). 10 Jahre ecom-Garantie (u. a. auf die Aluminium-Gehäuse und die Nachkaufmöglichkeit von Ersatzteilen) sprechen eine klare Sprache: Nach unserer Philosophie entscheidet nicht der Preis, sondern die Leistung. Bezogen auf die hohe Gerätelebensdauer – nicht selten sind ecom-Geräte mit 90er Baujahren noch heute im Einsatz – hat sich so manche Investition in ein ecom-Messgerät voll ausgezahlt.

Photoakustische Spektroskopie (PAS)

Die Photoakustische Spektroskopie (PAS) ist ein spektroskopisches Verfahren, das den photoakustischen Effekt ausnutzt. Hierbei wird eine Probe, beispielsweise Gas, mit moduliertem Licht einer vordefinierten Wellenlänge bestrahlt. Ein bestimmter Teil dieser Lichtenergie wird von der Probe absorbiert und in akustische Wellen umgewandelt. Diese Signale können mit einem Mikrophon nachgewiesen und anschließend ausgewertet werden.

Als Lichtquelle werden häufig IR-Laser-Dioden eingesetzt, da für viele Anwendungen die spezielle Wellenlänge (Farbe) des zu untersuchenden Materials, im infraroten Bereich liegt. Das Licht wird elektronisch oder mechanisch, z.B. durch Verwendung eines Choppers, moduliert.

Gasmoleküle absorbieren einen Teil des Lichts, wenn die Lichtfrequenz mit einem Absorptionsband des Gases in der Zelle übereinstimmt. Je höher die Konzentration des Gases ist, desto mehr Licht wird absorbiert. Hierbei entsteht Wärme, die zu einer Druckänderung in der Messzelle führt. Normalerweise gleicht sich eine solche Druckdifferenz sofort wieder aus. Das ist anders bei durch Chopper moduliertem Licht. Hier wird beim Auftreffen auf die Moleküle eine Druckwelle und damit ein akustisches Signal erzeugt, das man mit einem Mikrophon nachweisen kann.

Durch die Photoakustische Spektroskopie können u. a. Stickstoffdioxid (NO2)–Konzentrationen sehr genau ermittelt werden.
Die Photoakustische Spektroskopie wird als Messverfahren im ecom-J2KNpro TECH verwendet.

Proben-Entnahmesystem

Dieser Oberbegriff beschreibt sowohl die Sonde, mit der das Abgas aus der Abgasleitung entnommen wird als auch den Sondenschlauch – d.h. alles, was sich zwischen der Entnahmestelle und dem Abgasanalysegerät befindet.

Propan (C3H8)

siehe Kohlenwasserstoffe (CxHy)

Qualität

Dieser Begriff steht für „Made in Germany“, umfassende Sicherheitsausstattung bei Messgeräten (Longlife-Sensoren, CO-Abschaltung, …), Robustheit (durch Aluminiumgehäuse und Aluminium-Rahmenkoffer) sowie ein umfangreiches, kostenloses Servicepaket (angefangen von Leasingangeboten über Full-Service-Optionen bis hin zu kostenlosen Leihgeräten und der Bereitstellung von PC-Software). 10 Jahre ecom-Garantie (u. a. auf die Aluminium-Gehäuse und die Nachkaufmöglichkeit von Ersatzteilen) sprechen eine klare Sprache: Nach unserer Philosophie entscheidet nicht der Preis, sondern die Leistung. Bezogen auf 15 Jahre Gerätelebensdauer und mehr hat sich so manche Investition in ein ecom-Messgerät voll ausgezahlt.

Rauchgasanalyse

Rauchgasanalyse beschreibt an Feuerungsanlagen dasselbe wie der Begriff Abgasanalyse. Da der Begriff Abgasanalyse universell – d. h. auch für den Einsatz an Motoren, Blockheizkraftwerken etc. verwendet werden kann, sind die Informationen unter diesem Begriff zusammengefasst.

Rauchgasanalysegeräte

Analog zur Verwendung des Begriffs  Rauchgasanalyse im Vergleich zur Abgasanalyse befinden sich alle Informationen hierzu unter dem Begriff Abgasanalysegeräte.

Ruhedruck

Unter Ruhedruck versteht man den Druck des nicht strömenden (ruhenden) Gases. Die angeschlossenen Gasgeräte sind nicht in Betrieb. Im Gegensatz hierzu steht der Fließdruck (Gasdruck des strömenden/fließenden Gases), wenn einzelne oder alle angeschlossenen Geräte in Betrieb sind. Eine Übersicht aller ecom-Druckmessgeräte zeigt, welches Gerät für welchen genauen Einsatzzweck geeignet ist.

Rußzahl-Messung (Rußmessung)

Die Rußzahl ist eine vorgeschriebene Messgröße bei Ölanlagen (gemäß 1. BImSchV). 1,63 Liter Abgas werden insgesamt drei Mal über ein Filterpapier angezogen. Die Grau-Färbung wird anschließend mit einer Rußvergleichsskala verglichen und der Mittelwert aus den drei nächstliegenden Rußzahlen gebildet. Eine möglichst geringe Rußzahl (<1) sollte angestrebt werden. Diese Messung kann mit Hilfe einer Rußpumpe durchgeführt werden. Alternativ bieten verschiedene Abgasanalysegeräte (z. B. ecom-EN2-R, ecom-EN2-F, ecom-J2KNpro) die integrierte Rußzahl-Messung über das Proben-Entnahmesystem an.

Schwefeldioxid (SO2)

Schwefeldioxid entsteht bei der Veecomennung von schwefelhaltigen fossilen Brennstoffen (z. B. Kohle oder Erdöl) und trägt stark zur Umweltverschmutzung bei. Es fällt durch seinen stechenden Geruch auf. Schwefeldioxid ist in einem hohen Maße wasserlöslich.

Schwefelwasserstoff (H2S)

Schwefelwasserstoff fällt durch seinen Geruch nach faulen Eiern auf. Schwefelwasserstoff kann vor allem bei der Veecomennung von organischen Verbindungen (Biomasse) entstehen.

Sensoren

Sensoren zur Abgasanalyse sind Komponenten, die sich in der Abgasanalyse bestimmter Messverfahren bedienen, um die Konzentrationen einzelner Gasbestandteile zu ermitteln. Drucksensoren werden für die Ermittlung von Drücken bei der Druckmessung verwendet. Temperatursensoren entsprechend bei der Temperaturmessung.

Sauerstoff (O2)

Sauerstoff ist der Luftbestandteil, den wir Menschen zum Atmen brauchen. Im Abgas wird über den Sauerstoffanteil die Konzentration des Kohlendioxid-Gehalts berechnet.

Sonden

Für verschiedene Anwendungen gibt es Sonden, die den speziellen Anwendungszwecken gerecht werden.

  1. CO-Mehrlochsonde: Diese wird benötigt, um an einer Heizungsanlage die CO-Messung zur Überprüfung der Anlagensicherheit durchzuführen. Die Mehrlochsonde entnimmt über den gesamten Rohquerschnitt durch mehrere Löcher das Abgas.
  2. Ringspaltsonde: Bei dieser Sonde handelt es sich um eine Spezialsonde, um Gaskonzentrationen im Ringspalt doppelwandiger Abgassysteme messen zu können. Damit kommt sie vor allem bei der Abgasmessung von Brennwertanlagen zum Einsatz.
  3. Hochtemperatursonde: Bei Abgastemperaturen über 500°C (BHKWs, Motoren, Industriefeuerungen) können Hochtemperatursonden zum Einsatz kommen. Diese sind bis 1.100°C dauertemperaturbeständig und in verschiedenen Längen (mit/ohne Hitzeschutzschild und/oder Hochtemperaturkonusse) erhältlich.

 

Für die Rußzahl-Messung gibt es beheizte Sonden; für Spezialanwendungen (z. B. die Vorfilterung bei Schweröl-Messungen) geeignete Sondenaufsätze. Für genaue Messungen empfiehlt sich der Einsatz eines beheizten Sondenkopfes mit Vorfilterung in Verbindung mit einem beheizten System.

Sondenschläuche

Sondenschläuche transportieren das zu messende Gas zum Gerät. In der Regel besitzen sie mehrere Leitungen – so genannte Kammern: Eine für das Gas, eine weitere für die Thermoleitung zur Messung der Temperatur an der Sondenspitze und ggf. auch eine dritte, um den Kaminzug zu messen.
Sondenschläuche gibt es in unterschiedlichen Längen. Eine besondere Ausführung sind NOx/SOx-Schläuche, die u. a. bei der NOx-Messung eingesetzt werden.

Staubmessung

Feinstaub ist ein Thema, das die Umweltmesstechnik seit Jahren beschäftigt. Die Herausforderung, ein wirtschaftliches, mobiles und gleichzeitig genaues Messverfahren für die Staubmessung zu entwickeln, lässt uns nicht los. Bei Interesse bitte anfragen.

Stickoxide (NO + NO2)

Stickoxide sind Stickstoffmonoxid (NO) und Stickstoffdioxid (NO2). Da NO2 wasserlöslich ist und Abgas bei höheren Temperaturen bis zur einer Messung den Taupunkt durchschreitet, kommt es bei der Genauigkeit einer NOx-Messung neben dem Messverfahren vor allem auf die folgenden Punkte an:

  • Gastransport (so schnell und rückstandsfrei wie möglich)
  • Kühlung zur Trocknung des Gases und Abscheiden der Feuchtigkeit
  • Kalibrierung der Messsensoren

 

Messtechnisch ist eine NOx-Messung (Berechneter Wert aus einer NO und NO2-Messung) von einer NOx-Berechnung (Berechnung des NO2-Wertes über eine Näherungsformel aus dem Ergebnis der NO-Messung) zu unterscheiden.

TRF-Prüfungen

Die Technischen Regeln Flüssiggas (TRF) schreiben wiederkehrende Prüfungen an Flüssiggasanlagen vor:

  • Rohrleitungen mit maximal zulässigem Druck (PS) > 0,5 bar alle 10 Jahre eine Festigkeitsprüfung
  • Rohrleitungen mit maximal zulässigem Druck (PS)  > 0,5 bar & DN > 25 alle 2 Jahre eine Dichtheitsprüfung
  • Rohrleitungen mit maximal zulässigem Druck (PS)  ≤ 0,5 bar alle 10 Jahre eine Dichtheitsprüfung

 

Eine Übersicht aller ecom-Druckmessgeräte zeigt, welches Gerät für welchen Einsatzzweck geeignet ist.

TRGI-Prüfungen

Die Technischen Regeln für Gas-Installation (TRGI) sind als Arbeitsblatt der Deutschen Vereinigung des Gas- und Wasserfachs (DVGW) eine verbindliche und wichtige Vorschrift für das Fachhandwerk. Dabei werden Gasleitungsprüfungen – je nach Baufortschritt – vorgeschrieben:

  1. Die Belastungsprüfung findet in der Rohbauphase statt. Gasleitungen werden vor dem Verputzen bzw. Abdecken im Hinblick auf die Festigkeit des eingesetzten Materials sowie die Haltbarkeit der Verbindungen überprüft. Mit 1000 hPa Prüfdruck werden die neu verlegten Leitungen – ohne Armaturen und Gasgeräte – untersucht. Dabei wird Luft oder ein inertes Gas als Prüfmedium verwendet. Innerhalb von 10 Minuten darf der Druck nicht abfallen. Das Messgerät muss über eine Auflösung von mindestens 0,1 bar verfügen.
  2. Mit der Dichtheitsprüfung wird festgestellt, inwiefern die Dichtheit der Leitungen mit Armaturen und ohne Gasgeräte gegeben ist. Bei 150 hPa Prüfdruck und mindestens 10 Minuten Prüfdauer (in Abhängigkeit vom Anlagenvolumen) sollte der Druck konstant sein. Auch hier muss das Messgerät über eine Auflösung von mindestens 0,1 hPa verfügen.
  3. Die Gebrauchsfähigkeitsprüfung wird im normalen Betrieb durchgeführt. Alle 12 Jahre ist diese Prüfung an Heizungsanlagen gem. TRGI vorgeschrieben.  Der Gasverlust an einer Heizungsanlage kann mit Hilfe eines Messgerätes in Litern pro Stunde festgestellt werden. Bei einer „Leckrate“ (=Verlust) von weniger als einem Liter ist die Gebrauchsfähigkeit gegeben. Zwischen einem und fünf Litern muss die Anlage innerhalb der kommenden vier Wochen instandgesetzt werden. Bei einem Verlust von mehr als fünf Litern, wird die Anlage bis zur erfolgreichen Instandsetzung stillgelegt. Neben der Leckratenbestimmung wird auch der Gesamtzustand der Gasleitungen im Rahmen der Gebrauchsfähigkeitsprüfung bestimmt.

 

Alle Messungen nach TRGI 2008 können vollautomatisch (d. h. ohne externe Pumpe o. ä.) mit dem ecom-DP3 (DVGW geprüft) durchgeführt werden (Berichtserstellung inklusive). Weitere Lösungen sind der ecom-DPK-Dichtigkeitsprüfkoffer sowie ein TRGI-Set als Zubehör für Abgasanalysegeräte.
Eine Übersicht aller ecom-Druckmessgeräte zeigt, welches Gerät für welchen Einsatzzweck geeignet ist.

TA-Luft

TA-Luft steht für die „Technische Anleitung zur Reinhaltung der Luft“ und ist im Bundesimmisionsschutzgesetz (BImSchG) als erste allgemeine Verwaltungsvorschrift geregelt.
Sie schafft bundeseinheitliche verbindliche Anforderungen für genehmigungsbedürftige Anlagen. Darunter fällt auch die Luftreinhaltung, für die im jeweiligen Genehmigungsverfahren Grenzwerte und Überprüfungszyklen definiert werden. Vor einer Erst-Inbetriebnahme muss der offizielle Nachweis geführt werden, dass die Grenzwerte eingehalten werden. Im Betrieb werden Veecomennungsprozesse häufig mit stationärer Messtechnik überwacht. Die mobile Abgasanalyse ist ein Referenzverfahren, um z. B. vor der Erstinbetriebnahme die Einhaltung der Grenzwerte zu überprüfen. Zusätzlich können – auch im laufenden Betrieb – z. B. durch die dezentrale Abgasanalyse bei einer zentralen kontinuierlichen Überwachung die Effizienz einzelner Brenner gesteigert und damit Einsparpotenziale realisiert werden.

TRWI-Prüfungen

Die Technischen Regeln für Wasserinstallationen schreiben u. a. die folgenden Druckmessungen vor:

  • die  Dichtheitsprüfung von Pressverbindungen (6 bar)
  • die Dichtheitsprüfung nach DIN EN 806-4  – Trinkwasser bzw. Druckluft – (11 bar)

 

Eine Übersicht aller ecom-Druckmessgeräte zeigt, welches Gerät für welchen Einsatzzweck geeignet ist.

Unterkoffer

Für das Mitführen von Werkzeug bieten sich bei Abgasanalysegeräten Unterkoffer an. Viele Anwender haben sogar spezielle Unterkoffer für die Öl- sowie die Gaswartung selbst zusammengestellt. Weiterhin gibt es bei verschiedenen Messgeräten die Sets zum Heizungs-Check sowie für die TRGI-Messungen inkl. Des Zubehörs im praktischen Unterkoffer. Damit bieten Unterkoffer „freie Hand“.

Veecomennungsluftfühler

Um eine Messung konform zur 1. BImSchV durchzuführen, muss die Veecomennungsluft im Ansaugbereich der Heizungsanlage erfasst werden. Dazu sind Temperaturfühler erforderlich, die mit Magnet oder Konus in bzw. an der Ansaugöffnung der Anlage befestigt werden können.
Weit veecomeitet – aber nicht 1. BImSchV-konform – sind so genannte T-Raum-Sticks, die direkt am Messgerät befestigt werden und die Raumtemperatur dort erfassen. Sofern sich die Temperatur dort von der Temperatur der Ansaugluft unterscheidet, kann es zu Fehlern bei der Messung des Abgasverlustes kommen. Im Endeffekt entscheiden Praktikabilität und die erforderte Genauigkeit über die Verwendung von T-Raum-Stick / T-Raum-Fühler.

Wasserstoff (H2)

Wasserstoff ist das chemische Element, das am häufigsten vorkommt. Es tritt auch in Veecomennungsprozessen auf und ist farb- und geruchslos.

Wirkungsgrad

Der Wirkungsgrad einer Heizungsanlage wird durch den Abgasverlust bestimmt; der maximale Wirkungsgrad (z. B. 100%) reduziert um den Abgasverlust (z. B. 4,3%) ergibt den Wirkungsgrad (z. B. 95,7 %). Der Wirkungsgrad beschreibt den Anteil der Primär-Energie, der in Wärmeenergie umgewandelt wird. Grundsätzlich gilt: Je effizienter ein Veecomennungsprozess ist, desto höher ist der Wirkungsgrad.

W-LAN (= kabellose Datenübertragung)

W-LAN ist einer von insgesamt drei möglichen kabellosen Übertragungswegen, die ecom-Messgeräte bieten. Dabei zeichnet sich W-LAN durch eine relativ einfache Verbindungsherstellung, eine relativ hohe Reichweite (im Vergleich zu Bluetooth) sowie vielfältige Einsatzmöglichkeiten aus:
Die Messdatenübertragung in die ecom-PC-Software (auf einen Desktop bzw. Laptop-Computer) ist genauso möglich wie die Messdatenübertragung in die App eines mobilen Endgerätes (mit Apple iOS oder Google Andoid-Betriebssystem). Messdaten können angezeigt, Kundenadressen angelegt/bearbeitet sowie Berichte (als PDF-Datei) erstellt werden. Aus den mobilen Endgeräten heraus können die PDF- und CSV-Dateien per E-Mail versendet oder in Cloud-Systeme übertragen werden.
Die Bluetooth-Verbindung eignet sich als Übertragungsstandard vor allem im Zusammenhang mit der ecom-R-Fernanzeige, die fest mit dem Gerät verbunden ist und über eine größere Distanz Messdaten anzeigt, Einstellungen ermöglicht, Messdaten abspeichern und ausdrucken kann.
Per Funk-Fernbedienung wird das ecom-J2KNpro gesteuert. Dabei ist Funk der widerstandsfähigste Übertragungsstandard mit der höchsten Reichweite. Die Fernbedienung kann u. a. per USB an einen PC angeschlossen werden, um direkt Messdaten zu übertragen. Ferner sind hierüber auch alle Einstellungen am Messgerät möglich (Funktionen weit über das Speichern und Drucken hinaus).

Zubehör

Thermodruckerpapier, Filter, Sondenaufsätze, KFZ-Ladekabel, Ersatzakkus, Ladestationen, Unterkoffer in verschiedenen Höhen, Drucker, CO-Mehrlochsonden, Ringspaltsonden, Analog-Ausgangsboxen und vieles mehr.