Kohlenmonoxid (CO)

Kohlenmonoxid (CO) wird mit einem elektrochemischen Sensor gemessen. Um sicherzustellen, dass der CO-Sensor nicht durch erhöhte Konzentrationen vergiftet wird, schaltet sich dieser bei Überschreiten einer voreingestellten Konzentration (z. B. 2.500 ppm) automatisch ab. Anschließend wird der CO-Sensor mit Frischluft freigespült.  Mit dem Messgerät kann die Messung normal weitergeführt/abgeschlossen werden; lediglich der CO-Wert wird nicht mehr angezeigt, während der Sensor sich „erholt“. Bei der CO-Messung im Rahmen der Kehr und Überprüfungsordnung (KÜO) an Gasanlagen bzw. der 1. BImSchV an Ölanlagen wird die CO-Konzentration an raumluftabhängigen Heizungsanlagen gemessen. Da der CO-Gehalt durch Frischluft im Abgassystem verdünnt wird, rechnet das Abgasanalysegerät diesen automatisch in den unverdünnten CO-Wert um. Es handelt sich um eine Messung zur Gewährleistung der Anlagensicherheit.